Über uns:
UNSER SCHÜTZENRAT
Öffentlichkeitsarbeit / Bürokratie / Verwaltung
Unser Mann an vorderster Front! Ist seit 18 Jahren aktiv, auch als Bogenschütze dabei, und kennt den Verein.
Marketing / Wettkämpfe Bogen / Homepage / Organisation
Kümmert sich um den Web-Auftritt, organisiert und ist unser Top-Schütze in der Blankbogen-Klasse.
Verwaltung sämtlicher Ein- und Ausgaben
Wichtigster Mann :-) Seit 2014 verwaltet er fehlerfrei unsere Finanzen! Er ist immer der richtige Ansprechpartner für Belege und Quittungen.
Schriftverkehrs und Protokolle
Unsere immer hilfsbereite Compound-Bogenschützin mit flinken Fingern für die Tasten und den Schriftverkehr.
Organisation der Wettkämpfe im Pulverbereich
Er managed seit 2021 alle sportlichen Aktivitäten im Pulverbereich und ist in allen Wettkampffragen der richtige Mann.
Alle Belange um den Bogenbereich / Training "Bambinikurs"
Unsere engagierte Blankbogenschützin nimmt alle Anfragen rund um den Bogenbereich an und ist die erste Anlaufstelle für Schnupperer und zukünftige Bogenschützen.
Alle Belange um den Gewehrbereich
Ihr habt Fragen rund um den Gewehrsport? Diese bearbeitet unser Daniel, der seit 2012 fester Bestandteil des Rats ist, kompetent und schnell.
Alle Belange um den Pistolenbereich
Alle Fragen die Ihr im Pistolensport habt, dürft Ihr gerne an diesen erfolgreichen Pitolenschützen stellen. Auch für Schnupperanfragen im Pistolenbereich ist er genau der Richtige.
Pflege und Instandhaltung von Bogenplatz und Bogenscheiben.
Bart kümmert sich liebevoll um unseren Bogenplatz und unsere Trainingsscheiben. Wir sind sehr froh ihn zu haben, er macht das großartig.
Instandhaltung und Ordnung vom Schützenhaus und Gelände
Unser Mann für Alles was zwei rechte Hände braucht. Er organisiert und überwacht die Arbeitseinsätze. Wenn Ihr Schäden entdeckt bitte an ihn melden.
Jugendleitung Pulver und Blasrohr Training
Unser langjähriger ehemaliger OSM. Es gibt keine Fragen zum Verein, die er nicht beantworten kann. Er kümmert sich, auch im Kreis, um unsere Jugend und trainiert das Blasrohrschießen.
Stellvertretende Jugendleiterin
Unsere Blankbogenschützin "Paula" kümmert sich liebevoll um die Anliegen unserer Jugend im Bogenbereich und unterstützt unseren Jugendleiter Michael.
Organisation der Getränke und Speisen.
Er sorgt für unser leibliches Wohl. Egal ob Ehrenkorb oder großes Fest, die beste Verpflegung besorgt immer unser Wirtschaftsführer Bernhard.
Bogentraining: Unser zuverlässiger Blankbogenschütze "Artur" sorgt dafür, das die Trainingszeiten eingehalten werden können. Dank Ihm, fällt fast kein Training mehr aus.
Organisation und Verwaltung der Ehrungen
Unsere spendable Sabine, verschenkt gerne und bereitet Anderen gerne Freude und ist deshalb die beste Besetzung für Ehrungen und Geburtstage. Sie unterstützt auch unseren Bernhard und hilft bei der Verteilung der Preise und Ehrungen.
Instandhaltung und Ordnung des Bogenplatzes
Unser langjähriger Intuitivschütze und Bogenreferent weiß immer eine Antwort und hält mit unserem Bart unseren Bogenplatz in Schuß.
Unsere beste Gewehr- und Pistolenschützin ist die gute Seele des Vereins. Sie sorgt immer für Geselligkeit und teilt gerne Ihre Erfahrung.
Gästeschießen Pulverschützen
Möchtet Ihr gerne mal bei uns Schießen?
Unser langjährige Schütze macht es möglich und vereinbart mit Euch einen Termin.
Unser Mann für Alles
Wenn nichts mehr geht, gehts mit Manu.
Egal was für ein Anlass, auf unseren Springer ist immer verlass.
Unser aktive Schütze "Marcus"
kümmert sich liebevoll um unsere Bögen und Trainingsmaterial. Wenn also was fehlt oder ersetzt werden muss, freut er sich über eine Mail.
Der ehemalige Militärverein Denkingen, dessen Mitglieder sich aus gedienten Soldaten zusammensetzten, beging im Jahre 1873 seine erste Fahnenweihe.
Ob er schon vorher gegründet worden ist, ist nicht bekannt. Dieser Verein führte keine Vereinschronik, weshalb wir auf die Aussagen und Niederschriften älterer ehemaliger Mitglieder und einem Zeitungsbericht des Heuberger Boten vom 18.Juli 1905 angewiesen sind.
Einladung des Militärvereins Denkingen zur Fahnenweihe im Jahre 1905.
Zeitungsbericht des Heuberger Boten vom Dienstag, dem 18. Juli 1905
Fahnenweihe in Denkingen
Original Zeitungsbericht von 1905
Der Heuberger Bote
Denkingen, 16. Juli: (Korr.) Die gestrige Fahnenweihe des hieß. Militärvereins nahm, vom herrlichsten Wetter begünstigt, einen Programmmäßigen und schönen Verlauf, was auch nicht anders zu erwarten war; denn nicht nur die Betreff. Vereinsleitung, sondern jedes einzelne, ja die ganze Bürgerschaft trug ihr Möglichstes dazu bei, das Fest würdig zu gestalten. Schon mit Tagesgrauen wurde die Feier durch Böllerschüsse eingeleitet. Sodann sammelte sich der Verein unter Vorantritt der hieß. Musik, der Festdamen, der bürg. Kollegien sowie des Liederkranzes zum Festgottesdienst, wo die Fahne die kirchliche Weihe erhielt. Hernach bewegte sich der Zug in gleicher Ordnung z. Frühschoppen in das Gasthaus zum Lamm, wo auch das Festessen stattfand.
Kaum war dieser Teil des Programms abgewickelt, als auch schon die geladenen Nachbarvereine in stattlicher ungeahnter Zahl eintrafen. Die Aufstellung des Festzugs fand im untern Dorf statt. Voran stramm zu Pferd ein Herold, dann die hieß. Musik, Festdamen, bürgerl. Kollegien, die fremden Vereine: Militärverein Aixheim, Cäzilia Aixheim, Kriegerverein Aixheim, samt Musik, Frohsinn Aldingen, Kriegerverein Balgheim, Militärverein Böttingen, Soldatenverein Böttingen, Militärverein Bühlingen, Deputation des Militärvereins Deilingen, Kriegerverein Dürbheim mit Musik, Militärverein Durchhausen, Militärverein Frittlingen mit Musik, Turnverein von da, ebenso Liederkranz Frittlingen, Gesangverein Neufra, Soldatenverein Gosheim, Turn- und Gesangverein von da, Militärverein Hausen o.V., Veteranen und Militärverein Mahlstetten, Militärverein Neufra, Soldaten- und Militärverein Obernheim, Kriegerverein Reichenbach, Militärverein Schura, Veteranen- und Militärverein Spaichingen, sowie Arbeiterbildungsverein Spaichingen, Militärverein Trossingen, Militärverein Wehingen, Militärverein Wellendingen, Militärverein Wilflingen, Liederkranz und Militärverein Denkingen. Derselbe bewegt sich durch die obere Straße und dann zu dem schön gelegenen Festplatz.(Kaplaneigarten). Den Willkommensgruß drückte in herzlich gewählten Worten Hr. Lehrer Grupp aus. Eine der Festdamen übergab unter einem schön zum Ausdruck gebrachten sinnigen Gedichte die neue Fahne ( von der Firma Neff in Biberach geliefert) dem Fähnrich, der versprach das Lamm treu zu hüten. Die Festrede hielt der Vorstand des Militärvereins von Hrn. Gemeinderat
L. Maier, der die Bedeutung der beiden Bildnisse der Fahne (dieselbe zeigt auf der einen Seite das württ. Wappen, auf der andern Seite das Bildnis des hl. Ritter Georg) auseinandersetzte und diese Aufgabe auch trefflich löste. Seine Rede gipfelte in einem dreifachen Hurra.
Sodann brachte Hr. Bezirksobmann Schultheiß Fischer, Aldingen die Glück-wünsche des württ. Kriegerbundes zum Ausdruck, deren Präsidialmitglied leider verhindert gewesen, selbst zu erscheinen. Aus den begeisterten Ausführungen des Redners sei besonders erwähnt, dass derselbe schon vor.
31 Jahren bei der Feier der jetzt alten Fahne mitgewirkt hat. Auch brachte noch ein Mitglied des Militärvereins Dürbheim ein Hoch auf seine Majestät König Wilhelm II. aus. In dieser Weise nahm das Fest, da auch für die verschiedensten Bedürfnisse in mannigfacher Weise gesorgt war, den schönsten Verlauf und wird bei Alt und Jung noch lange in freudiger Erinnerung bleiben.
Zeitungsberichte vom 18. Juli 1905
Denkingen, 18. Juli, ( Unlieb verspätet)
(Fahnenweihe). Der hießige Militärverein hielt am letzten Sonntag seine Fahnenweihe. Schon beim Läuten der Gebetglocke erdröhnten Böllerschüsse weithin über Berg und Tal, und die hießige Musikkapelle blies die Tagwache. Nach dem feierlichen Kirchgang, dem Festessen in der „Krone“ ordnete sich der Festzug. Es beteiligten sich 35 auswärtige Vereine und 4 Musikkapellen. Lehrer Grupp hielt die Begrüßungsrede, Vorstand Kaufmann Leo Maier die eigentliche Festrede über die Bedeutung der Fahne, die im Unterschied von anderen mit dem Bilde des Ritters Georg geziert ist. Es sprachen auch noch andere Redner, z. B. Schultheiß Fischer von Aldingen und der Fähnrich Roos von hier, als er aus zarter Hand die Fahne erhielt, hervorhebend, daß man ohne Damen überhaupt kein Fest feiern könne. Die Stunden verliefen nur zu schnell, ja manche hielten es, obgleich die Musiken schöne Weisen ertönen ließen und einige Gesangvereine prächtige Lieder zum Vortrag brachten, der furchtbaren Hitze und Schwüle wegen auf dem schön geschmückten Festplatz nicht aus und flüchteten sich in den Schatten der Wirtschaften. Abends war Bankett und nach Einbruch der Dunkelheit großartige Beleuchtung. Zwar stiegen keine Raketen, aber die Blitze erleuchteten die Nacht taghell, die Donner rollten und krachten kräftiger als morgens die Böller. Aber auch Hagelkörner fielen - glücklicherweise nicht lange - richteten aber dennoch etwas Schaden an.
Pfarrer Gnant schreibt in seiner Pfarrchronik 1905:
Die Fahne war nur alt, 25 J. und nicht mehr schön genug, Fahne, Georg, wohl auch mir zuliebe. Eine Weiherede hielt ich nicht, wurde auch nicht darum angegangen. Beim Festessen war ich auch nicht, wurde auch nicht dazu eingeladen. Um 5 U. Vesp. Der Zug war schön. Auf dem Festplatz war unerträgliche Hitze, die paar Bäume gaben zu wenig Schatten. Ganze Vereine setzten sich gar nicht. Makar, der Metzger und Wirtzschaftspächter, ...............viel zu wenig Würste......Um 6 Uhr war der Festplatz leer. Erst abends wärs im Freien schön gewesen. Da saßen sie in der dumpfen Krone, wo ich auch war. Besuch schwach, der Hagel hat etwas an der Weihe geschadet.
Bekränzt haben sie mehr als an Fronleichnam. Die Seel des Ganzen war Leo Maier.
Eingesendet
Denkingen, 18. Juli. Der in Nr. 85 dieses Blattes sich findende Bericht über die Fahnenweihe in Denkingen weist derartige sachliche und grammatikalische Schnitzer auf, daß dieselben nur durch den Druckfehlerkobold erklärbar sind. Es sei im folgenden einiges teils als Berichtigung, teils als Ergänzung nachgeholt. Daß die Feier durch Böllerschüsse eingeleitet wurde, unterliegt keinem Zweifel mehr, da dieselben nah und fern vernommen wurden. Jenen aber, die sich um ½ 5 Uhr noch in seligen Träumen wiegten, sei verraten, daß die feierlichen Klänge der Tagwache in vielen Herzen freudigen Widerhall fanden. Zur Beruhigung der hiesigen Wirte sei darauf hingewiesen, daß es vorerst mit den fünf Gasthäusern sein Bewenden hat, und daß das „Lamm“ erst eröffnet wird, wenn einmal der erste Zug der Heuberg-Eisenbahn durch unsere Fluren keucht. Diejenigen, welche sich auf ein Festessen im „Lamm“ freuten und sich nicht an dem in der „Krone“ beteiligten, mögen ihren Appetit hübsch aufbewahren bis anno 1927. Inzwischen wird dann das Lamm, das der Fähnrich zu hüten versprach, fett geworden sein, so daß zur Eröffnung der Bahn auch ordentliche Portionen aufgetischt werden können. Dem Kriegerverein Aixheim wollen wir zu seinem ursprünglichen Namen „Schützenverein Aixheim“ verhelfen. Dafür muß er sich aber auch gefallen lassen, daß wir ihm seine Musik nehmen und dieselbe dem Kriegerverein Aldingen zurückgeben, der trotz seiner hundert, zum Teil wohlbeleibten Mitglieder vollständig übersehen wurde. Nun das ist immerhin möglich, man wird bei so intensivem Sonnenschein leicht sonnenblind. Anders aber ist es beim Militärverein Obernheim. Daß Studenten, wenn sie von der Kneipe heimkehren, den Mond doppelt sehen, ist begreiflich; wie man aber schon mittags um 2 Uhr einen Verein doppelt sehen kann, das erscheint denn doch ein wenig rätselhaft. Endlich sei noch erwähnt, daß der Vorstand des hiesigen Militärvereins in seiner Festrede nicht von Herrn Gemeinderat L. Maier sprach - nur der Kuckuck redet von sich selber - sondern von der Bedeutung der neuen Fahne. Sein Hurra haben wohl alle Festteilnehmer vernommen, es scheint aber einigen entgangen zu sein, daß dasselbe dem König und dem Vaterland galt. ( Um etwaige irrige Meinungen richtig zu stellen, sei ausdrücklich festgestellt, daß der Korrespondent an der ganzen Sache keine Schuld trägt, sein Bericht war richtig abgefaßt und alsbald eingeschickt worden. Der Fehler liegt also an unserer Druckerei, wo infolge mannigfacher Störungen der Artikel leider nur flüchtig gelesen wurde, was man gütigst entschuldigen wolle. Die Red.)
Verantwortlicher Redakteur: Albert Zwicken ??? in Spaichingen
Die Berichtigung soll von Lehrer Grupp sein, der auch den Festrednern Ihre Reden fabrizierte.
Gustav Fetzer, ein ehemaliger, hat sich die Mühe gemacht und aus der Erinnerung folgenden Bericht niedergeschrieben:
Im Jahre 1929 wollten die jüngeren Kameraden der Kriegergemeinschaft eine Schützenabteilung gründen.
Die erste Frage war, wer und wie ein Schützenhaus erstellt werden kann und wie man dieses finanzieren sollte.
Wegen der Lage des Schützenhauses musste mit dem Bürgermeisteramt verhandelt werden. Eine Einigung wurde bald erzielt. Kostenlos erhielten wir diesen Platz, wo heute die neue Schießhalle steht.
Frage 2: Finanzierung? Nach mehreren Sitzungen und Beratungen einigte man sich zum Besuch der Brauereien. Mit der Engelbrauerei konnten wir einen Vertrag abschließen. So erhielten wir von derselben 500 RM ohne Rückzahlung. Mussten uns aber verpflichten, fünf Jahre lang das Bier, das wir im Schützenhaus verkaufen, von der Brauerei zu beziehen.
Frohen Mutes begannen die Arbeiten mit Planieren zum Schützenhaus und Ausgraben des Schützenstandes. Jeden Abend kamen die Arbeitswilligen mit Schaufeln und Pickel, um das Gelände nach Vorschrift herzustellen.
Zimmermeister Karl Schnee errichtet uns das Schützenhaus. Schreinermeister Johann Dreher fertigte die Schießanlage unentgeltlich. Ausgebaut wurde dieselbe mit Eisenbahnschwellen, die wir auch unentgeltlich erhielten.
Nun war das Schützenhaus erstellt, der Schießstand schussbereit.
Mit vielen Schweißtropfen und freiwilligen Arbeitsstunden konnte diese Schießanlage geschaffen werden.
Der Verein kaufte nach und nach drei eigene K.K.Gewehre.
Einige Kameraden schafften sich eigene Gewehre an.
Jeden Sonntag marschierte eine große Zahl Schießfreunde zum Schützenhaus, um die Kunst des Schießens zu üben.
Die Gesamtleitung hatte Gustav Fetzer übernommen. Schießleiter war Moritz Merkle.
Auch diese Gewohnheit fiel dann dem Zusammenbruch 1945 anheim.
gez. Gustav Fetzer
Das Schützenhaus, von dessen Erstellung Gustav Fetzer berichtet, war das alte Schützenhaus. Es war ein Schuppen, nur aus Holz aufgebaut. Es stand am Platz des heutigen Schützenhauses, nämlich an der Heubergstraße zum Klippeneck, in der Kurve vor dem Wald, am Stationen- und Wallfahrtsweg zum Dreifaltigkeitsberg.
Viele Kindererinnerungen sind noch im Gespräch, wie sie damals im Schießstand die abgeschossenen Patronenhülsen sammelten und das Telefon, welches zum Zeigerstand installiert war, mit großen Augen bestaunten.
DIE JAHRE NACH 1933
Die Jahre nach 1933 brachten eine immer stärkere Politisierung des gesamten Vereinslebens. Die Kriegerkameradschaft war dem Kyffhäuserbund angeschlossen. Der Kyffhäuserbund ist die Dachorganisation von Kriegervereinen und unterhält Erholungsheime, ebenso unterstützt er bedürftige ehemalige Soldaten und ihre Angehörigen. Das Ende des zweiten Weltkrieges und die Besetzung unseres
Landes durch die Alliierten brachte die Auflösung der Schützenabteilung des Militärvereins Denkingen mit sich.
Jede weitere Betätigung im Schützensport wurde verboten, das Schützenhaus wurde von der Gemeinde verkauft, abgebrochen und dem Erdboden gleichgemacht.
NACH DEM KRIEG
Erst im Jahr 1952 war es wieder soweit, dass der Schießsport wieder zugelassen wurde.
Im Gasthaus zur Sonne wurde zur Gründerversammlung eines Schützenvereins aufgerufen.
Die Gründer der SG Denkingen waren:
Josef Joos † Alfred Hafner † Bernhard Betting † Karl Merkt † Alfons Hafner † Karl Hagen † Erhard Hafner †
Die Wahlen der Vorstandschaft am 11.04.1953 ergaben:
1. Vorstand: Hubert Nasahl
Schießleiter u. Kassier: Josef Joos
Schriftführer: Meinrad Betting, Sonnenwirt
Ausschuss: Alfons Hafner, Eugen Hafner, Karl Merkt
Der Verein erhält den Namen:
Schützengilde Denkingen
Der Jahresbetrag beträgt 1,--DM.
Vereins- und Schießlokal ist das „Gasthaus zur Sonne“.
Das erste Preisschießen fand am 26.04.1953 statt.
Als Sieger wurden ermittelt: Josef Joos, Josef Keller, Karl Hagen
von den Jungschützen: Alfred Hafner, Winfried Betting
Eine Vereinssatzung wurde ausgearbeitet und beim Amtsgericht Spaichingen unter der Nr. 27 ins Vereinsregister eingetragen.
Beschluss vom 12.09.1953:
Die Schützengilde wird Mitglied des Deutschen Schützenbundes und des Deutschen Sportbundes.
Bei der Hauptversammlung am 21.12.1957 im Gasthaus
zum Sternen wurde Oberschützenmeister Hubert Nasahl wegen Wohnsitzwechsel nach Spaichingen für die Aufbauarbeit der Schützengilde zum Ehrenober-schützenmeister ernannt.
Hans Seid wurde zum nachfolgenden Oberschützenmeister gewählt.
Beschluss: Sobald die Finanzierung des Schützenhausbaues gesichert ist, soll mit dem Bau begonnen werden, denn eine Schießanlage ist Voraussetzung für die Ausübung des Schießsports.
Außerordentliche Hauptversammlung am 03.03.1958 im Gasthaus zur Krone:
In vielen Sitzungen wurden Bauplatzfrage, Planung und Finanzierung des Schützenhauses besprochen u. beraten, so kam auch die Zeit, wo Taten folgen mußten.
Zu der einberufenen Versammlung sind 22 Mitglieder erschienen, welche durch ihre Unterschrift dem Bau des Schützenhauses zugestimmt haben, was zur Folge hatte, dass einige Mitglieder ausgetreten sind.
Die Schlüsselbrauerei Spaichingen gibt zum Bau ein Darlehen in Höhe von 3000,--DM.
Bei der Spar- u. Darlehnskasse wurden ebenfalls 3000,--DM Darlehen genehmigt.
Franz Josef Dreher, Bürgermeister a.D., und Franz Merkle, Malermeister, übernahmen die Bürgschaft.
Ein Blumenschießstand, gefertigt von unserem Mitglied Helmut Dreher, Zimmermeister aus Balgheim, ergab immer wieder eine Finanzspritze für das Bauvorhaben der Schützengilde.
Kein Fest der näheren Umgebung wurde ausgelassen, um den Blumenstand dort aufzustellen.
Josef Joos, Schützenmeister, war der Organisator mit seinem Hummel-Traktor mit Anhänger als Transportfahrzeug, worauf der Blumenstand verladen wurde.
Das Eröffnungspreisschießen war am 26.04.1953. Darauf folgte das zur Tradition gewordene 1. Mai-Preisschießen in Denkingen, das sich jahrelang immer größerer Beliebtheit erfreute.
Jeder wollte einen echten Kaminspeck, ein Emide-Haushaltsgerät oder ein ansprechendes Fetzer-Möbelstück erringen.
Die Denkinger Industrie unterstützt ihre Schützen bis zum heutigen Tag.
Böllerschüsse kündigten den Beginn des Preisschießens an.
Schützen aus Tuttlingen, Rottweil, Esslingen a.N., Schwenningen, Aixheim, Konstanz, Dürbheim, Trossingen und Schiltach waren zu unserem Preisschießen gekommen um die begehrten Preise mit nach Hause zu nehmen.
So manche Arbeitstagung wurde zum Kameradschaftsabend mit Freibier von Herrn Oskar Hagen, Waldhornbrauerei Spaichingen, und einem Hasenpfeffer von unserem unvergesslichen Ehrenschützenmeister und Jäger Josef Joos.
Hochzeiten von Schützenkameraden waren immer Höhepunkte.
Mit Böllerschüssen haben die Hochzeiten begonnen und wurden mit dem Heimsingen zu später Stunde lautstark beendet.
Beim Preisschießen in Tuttlingen am 19., 20. und 21. August 1953 konnte Josef Keller den 6., Josef Joos den 24. und Karl Bühler den 30. Preis erringen.
Bei den Kreismeisterschaften, verbunden mit einem Preisschießen, am 19.06.1954 in Hechingen, konnten unsere Schützen den Kreistitel in der C-Klasse erringen.
Einzeln belegte Josef Keller den 12. Platz.
Württembergisches Landesschießen am 11.07.1954
Mit PKW und Bus ging es in die Feststadt Isny.
Es war für uns das größte Schützenfest, das wir erlebt haben. Württemberger und auch Badener Schützen kämpften um die Preise.
Die goldene Meisterschützen-Medaille konnten sich
Hubert Nasahl, Josef Joos, Josef Keller, Franz Josef Dreher (Mendles)und Moritz Schnee an das Revers heften.
Schützenhausbau 1957 - 1959
Die Schützen wurden zu Bauarbeitern. Mit einem unermüdlichen Drang, ein massives Schützenhaus mit Gaststube zu erstellen, waren es junge Burschen, teilweise noch Lehrlinge, die sich nicht unterkriegen ließen und unter schwierigen Verhältnissen, (kein Licht, kein Wasser und noch weniger Geld), das Unmögliche möglich machten, um am 1. - 3. Mai 1959 das neue Schützenhaus mit dem traditionellen 1. Mai Preisschießen einweihen zu können.
Insgesamt wurden beim Schützenhausbau 6000 freiwillige Arbeitsstunden der Mitglieder geleistet.
Die Planung lag in den Händen von Herrn Architekt Eugen Sauter, Spaichingen.
Die Baukosten des Neubaues beliefen sich auf 7000,-- DM.
Für die Wasserversorgung wurde oberhalb des Schützenhauses eine Quelle gefasst und 300 m Wasserleitung verlegt. Viele Jahre hat uns die Quelle gut versorgt, doch für die Anforderung des Gaststättenbetriebes war sie nicht mehr ausreichend.
Das Vereinslokal „Sonne“ wurde nun in unsere eigene Schützenstube verlegt, die Schützenmitglieder bewirtschafteten ihre Gaststätte in eigener Regie.
Meisterschaftsrunden und Freundschaftskämpfe standen auf dem Programm, wobei die Geselligkeit auch einen großen Stellenwert einnahm.
Das Schützenhaus wurde zu einem beliebten Treffpunkt für die Jugend von Denkingen, für uns Schützen, für die ganze Einwohnerschaft, die Verein- und Wandergruppen.
Jung und Alt fühlen sich bei uns Schützen wohl.
Die Gaststätte wurde im Laufe der Zeit verpachtet.
Ein großer Parkplatz wurde angelegt, der für jedermann zugänglich ist.
Die Fahnenweihe und Fahnenübergabe war ein großes Schützen- und Heimatfest, mit Bieranstich durch den Schirmherrn Bürgermeister Keller. Der Höhepunkt des Festes war die Fahnenweihe in der St. Michaels Kirche und das Festbankett mit der Fahnenübergabe durch Gustav Fetzer an Oberschützenmeister Hans Seid.
Das war zugleich ein neuer Meilenstein für die Schützengilde Denkingen.
Liederkranz, Musikkapelle und Jagdhornbläser gaben einen feierlichen musikalischen Rahmen.
H. H. Pfarrer Dennenmoser gab beim Festgottesdienst der Fahne die wiederholte Weihe. Oberlehrer und Ehrenbürger Herr Alfons Debler hielt die Festansprache. Ein farbenprächtiger Schützenfestumzug bewegte sich durch die Straßen des Dorfes. Auf den Schießständen wurde um Kreisschützenkönig, Taler und Festscheibe geschossen. Schauschießen mit Pfeil und Bogen und Wurftaubenschießen auf der Festwiese, waren Neuheiten für alle Zuschauer.
German Fetzer erzielte den besten Festschuß auf die Festscheibe.
Das Pokalschießen für die örtlichen Vereine wurde ins Leben gerufen.
Ehrenoberschützenmeister Hubert Nasahl stiftete den 1. Wanderpokal.
10 örtliche Vereine schossen um die begehrte Trophäe.
1. Sieger war der Liederkranz mit 489 Ringen.
1998 kommt der Wanderpokal zum 36.Mal zur Austragung.
Die Schützengilde betrachtet die in die Fahne eingestickte Goldzahl 1873 als ihr Gründungsjahr.
Die Fahne stammt vom alten Militärverein. In großen Goldzahlen ist das Gründerjahr 1873 und die Jahreszahl 1905 eingestickt.
Am 16. Juli 1905 wurde die heutige Fahne der Schützengilde erstmals geweiht .
Bei der Fahnenübergabe hielt Gustav Fetzer, ehem. Mitglied des Militärvereins, folgende Rede:
„Meine sehr verehrten Gäste! Liebe alte und junge Schützenkameraden! Unser jüngster Verein, die Schützengilde Denkingen, hat uns alle zum Feste der Fahnenweihe eingeladen. Fahnen sind Symbole, Zeichen der Zusammengehörigkeit. Alle Fahnen, ob Kirchen- oder Vereinsfahnen, erhalten ihre Weihe. Eine Fahnenweihe setzt die Opferfreudigkeit vieler Gesinnungsfreunde voraus.
Die Fahnenweihe, die wir uns anschicken zu feiern, hatte ihre ganz besondere Note. Eine alte Fahne, neu restauriert, soll zum zweiten Mal geweiht werden. Wenn mir der ehrenvolle Auftrag zuteil wurde, die Fahne der ehemaligen Kriegerkameradschaft dem Schützenverein zu treuen Händen zu übereignen, so gewähren Sie mir bitte Ihre Aufmerksamkeit für die Geschichte der Fahne.
Der Militärverein Denkingen beging im Jahre 1873 seine erste Fahnenweihe. Im Jahre 1905 wurde eine neue Fahne beschafft. Aus vielen Spenden wurde sie bezahlt. Ein besonders hochherziger Spender war H.H. Pfarrer Georg Gnant. Auf seine Veranlassung hin wurde eine Fahnenseite mit dem Bildnis St. Georgs bestickt.
Der Fahne folgten alle gedienten Soldaten und Veteranen. Es mag uns heutigen Menschen, besonders der Jugend, rätselhaft erscheinen, warum gerade die Veteranen der kirchlichen und bürgerlichen Gemeinde an der Spitze des Vereins standen. Damals galt erst der Rekrut, noch mehr der gediente Soldat, als erwachsen, im Gegensatz zum Jüngling. Schon sein Auftreten auf der Straße und im Gasthaus genügte, um die Jugendlichen in ihre Schranken zu weisen. Man brauchte kein Jugendschutzgesetz.
Der Volljährige hatte die Autorität einer Ordnungsmacht. Die Fahnenweihe 1905 am 16. Juli war ein großer Festtag für die Gemeinde. Aus der ganzen Umgebung waren alle Vereine und die Bevölkerung herbei geströmt, um Zeuge der feierlichen Weihe zu sein. Wer der Fahne in Freud und Leid folgte, war verbunden durch eine echte Kameradschaft.
Es waren keine Militaristen und Säbelrassler, sondern Männer, die nur Kameraden sein wollten. Im Auf und Ab des geschichtlichen Zeitablaufes flatterte die Fahne voran. Sie, wie die Kameradschaft, deren Symbol sie ist, überdauerte Reiche und Zusammenbrüche.
1945 sollte sie auf Befehl der Militärregierung abgeliefert werden. Doch sie war ebenso wenig auffindbar wie ehedem das Glöcklein der Nikolauskapelle. Nun ist sie wieder da und erstrahlt im neuen Glanze.
Warum die traditionsreiche Fahne dem Schützenverein übergeben wird? Auch auf diese Frage sollen Sie Antwort haben. Im Jahre 1929, also während der Weimarer Republik, gliederten jüngere Mitglieder der Kriegerkameradschaft eine Schützenabteilung an. Aus eigenen Mitteln wurde in freiwilliger Arbeitsleistung ein Schützenhaus erstellt. Auch dieses fiel dem Zusammenbruch 1945 anheim.
Mit der Unterstützung dieser jetzt alten Schützen gründeten junge Anhänger des Schießsportes die Denkinger Schützengilde. Sie darf in gewissem Sinne als Nachfolgeorganisation betrachtet werden. In jugendlichem Eifer, angeleitet von selbstlosen Idealisten, erbauten sie ihr stolzes Schützenhaus und ernteten bei allen Veranstaltungen Erfolge über Erfolge.
Die Jugend strebte nach ihrem Symbol. Sie verlangte nach einem sichtbaren Zeichen. Sie stellte den Antrag auf Überlassung der wiedergefundenen Fahne. Mit großen Geldmitteln wurde sie von der Herstellerfirma Neff, Biberach erneuert.
Wenn ich nun die Fahne der Schützengilde überreiche, der „Alte“ - dem „Jungen“, wenn die Fahne die Brücke von der Vergangenheit zur Zukunft bedeutet, so nehme sie mit in die Zukunft die guten Tugenden der vergangenen Zeiten, der edlen, treuen Kameradschaft, des Ordnungssinns und der Pflichterfüllung.
Sie möge die Jugend erinnern an das Wirken ihrer Väter, und die Liebe zum Vaterland möge in ihren Herzen nie erkalten.
Sie möge nur glücklichen, frohen Menschen voran Flattern, ihnen Mahnung und Ansporn sein, bis sie sich nach erfülltem Leben über ihrem Grabe zum letzten Gruße senkt.
In dieser Feierstunde knüpfen wir alte Kameraden an die Fahne eine Verpflichtung:
Sollten jemals sich wiederum gediente Soldaten vereinigen, so mögen sie sich mit dem Schützenverein zusammenschließen und sie sollen an der neuen alten Fahne die gleichen Rechte haben.
In diesem Sinne übereigne ich die Fahne der Schützengilde zu treuen Händen.
Sie möge dem Verein in eine friedvolle, gesicherte Zukunft voran Flattern.
Neu in das Schießprogramm kam 1963 das Bogenschießen und somit auch die Bogenplatzfrage.
Der erste Übungsplatz war der sog. Schindergraben unterhalb des Schützenhauses, später wurde auf Lehren-Wiesen trainiert, wo auch Wettkämpfe stattfanden.
Unter Bürgermeister Herbert Barth fanden Gemeinde und Schützengilde nach langer Suche wiederum unterhalb unseres Schützenhauses einen geeigneten Platz, der mit vielen Erdbewegungen, Einfriedungen und Bepflanzungen zu einem herrlich gelegenen Bogenplatz wurde.
Ein Lagerraum für die Bogenscheiben und sonstigen Bogenbedarf wurde massiv gemauert und in den Sicherheitswall eingebaut. Außerdem wurde er mit einer Lichtleitung versehen.
Die Baukosten ohne Eigenleistung beliefen sich auf 25.000,--DM.
Bogenplatz-Einweihung 1976
ie Bogenplatzeinweihung mit großem Schützenfest begann am Samstag,
den 31. Juli 1976 mit der Eröffnungsfeier auf dem Bogenplatz.
Am Sonntag, den 1. August 1976 war das Eröffnungsturnier.
Am Samstag, den 7. August 1976 das große Festbankett im Festzelt und am Sonntag, den 8. August 1976,das Schützenfest mit Hubertusmesse und Schützenumzug.
Abschließend war am Montag, den 9. August 1976 als Ausklang ein großes Kinderfest.
Bogenschützen aus Singen, Stuttgart-Schmiden, Nürnberg, Ludwigsburg, Tübingen, Welzheim, Villingen und Freiburg waren bei unserem Bogenturnier zu Gast.
Höhepunkt war eine Hubertus-Messe in der St. Michaelskirche, sowie der Schützenumzug durch das Dorf mit den vielen Bogen- und Gewehrschützen.
Jagdgöttin Diana hoch zu Roß, die örtlichen Vereine mit ihren Festwagen und die Musikkapelle trugen zum Gelingen des Umzuges bei.
Alles wartete gespannt auf das Fallschirmspringen von unserem Mitglied Heinz Laidig mit seinen Kameraden, die unter dem Beifall der Zuschauer zielsicher auf der Festwiese niedergingen.
Auch das Robin-Hood-Schießen beim Kinderfest war etwas Besonderes für unsere Kinder.
Der benötigte Grund und Boden wurde von der Gemeinde erworben. Als Erweiterung wurden ein Pistolenstand, eine Luftgewehrhalle, Jugendraum, Heizraum, Öllagerung, Gastraum mit Theke, Küche und eine kleine Wohnung für den Wirt, sowie Toilettenanlagen gebaut. Bedingung für die Genehmigung war, daß das Gebäude an die Kanalisation, sowie an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen werden musste.
Für den Anschluß an die Ortskanalisation mussten vom Schützenhaus bis zum Bahnhofsgelände 350m Grabarbeiten durchgeführt werden. Dabei wurden acht Schächte gesetzt, Abwasserrohre, Wasserleitungen und Stromerdkabel verlegt, sowie zweimal die Straße unterführt.
Der Kostenvoranschlag für die Schützenhauserweiterung belief sich auf
140.000,-- DM, für den Wasserleitungsanschlußkanal,allein auf 75.000,--DM.
In fast 4jähriger Bauzeit konnte das Projekt in Eigenleistung der Mitglieder fertig-gestellt werden.
So verfügt die SGD über 4 Kleinkaliberstände auf 50m, zwei kombinierte Stände
auf 50 und 100 m und 7 Luftgewehrstände in der Halle, sowie einen herrlichen Bogenplatz.
Der Pistolenstand hat 5 Präzisions- bzw. 5 Duellanlagen auf 25 m.
Die schöne Schützenhaus-Gaststätte bietet 60 Personen Platz und die umgerüstete Luftgewehrhalle bietet darüber hinaus weiteren 70 Personen Platz für Veranstaltungen aller Art.
Wiederum bot sich ein Anlass, diese Erweiterung würdig zu feiern.
Das große Schützenfest mit Einweihung des Erweiterungsbaus fand
am 18. - 21. Juli 1980 statt.
Schützenhaus - Erweiterung 1994 - 1998
Beim zweiten Erweiterungsbau wurde ein Abstellraum für den Schießbetrieb, eine Garage als Lagerraum für allgemeine Vereinszwecke, sowie eine Garage für den Pächter errichtet. Im Dachgeschoss entstand ein großer Schulungsraum und ein Geschäftszimmer.
Wiederum waren es Eigenleistungen, die dieses Bauvorhaben ermöglichten.
Dennoch sind ca. 600 Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung erforderlich.
Der Kostenvoranschlag für diesen zweiten Erweiterungsbau beläuft sich
auf 161.000,--DM.
Der Neubau soll bis zum 125jährigen Jubiläum beendet sein und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die Schützengilde Denkingen 1873 e.V. zählte im Januar 2025, 239 Mitglieder aus Denkingen und weiteren 25 Orten und Städten der Umgebung.
Nach der im Jahr 2001 vorgenommenen Vergrößerung des 50/100-Meter-Schießraumes und dem Bau eines Kugelfangbunkers verfügt die Schützengilde Denkingen über:
- 6 Pistolenstände (5 mit Duell-Drehscheibenanlage)
- 5 Kleinkaliberstände 50m mit vollelektronischer Trefferanzeige System Meyton
- 1 kombinierter 50/100-Meter-Stand für KK und GK mit Video-Anzeige.
- 7 Luftgewehrstände in der Schießhalle
- Bogenschießanlage für alle Disziplinen
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Oberschützenmeister:
Christian Gerovac - Aixheim
Schützenmeister:
Alexander Billek - Denkingen